Oktober 2011:
Nachhaltigkeitsbeitrag auch im Fuhrpark
Die SchapfenMühle hat eine Investition in zwei neue LKWs getätigt. Beide Fahrzeuge erfüllen auf Basis der geregelten Abgasrückführung die strenge Schadstoffnorm Euro-5 sowie den freiwilligen Umweltstandard EEV. Die EEV-Grenzwerte für Nutzfahrzeugabgase sind noch strenger als die Euro-5-Norm. Dadurch soll erreicht werden, dass diese Fahrzeuge besonders umweltfreundlich betrieben werden können. Im Englischen spricht man von „enhanced environmentally friendly vehicle“ oder kurz EEV. Somit leisten wir einen weiteren Beitrag um den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre zu verringern.
Erntebericht 2011
Erstellt von Karl Schmitz Carl Künkele zur SchapfenMühle GmbH & Co. KG
Franzenhauserweg 21, 89081 Ulm-Jungingen

Einlagern oder Verkaufen? Auch Landwirte sind Spekulanten.
Im Herbst 2010 konnten die Landwirte das Saatgut durch anhaltenden Regen erst etwas später ausbringen. Die jungen Getreidepflanzen sind gut durch den langen, kalten Winter gekommen.
Im Frühjahr sind laut Deutschem Wetterdienst im bundesweiten Durchschnitt nur 41 % der langjährig üblichen Niederschläge angekommen. Dies führte zu einer akuten Frühjahrstrockenheit.
Ende Mai war die Witterung von extrem trocken auf sehr regenreich umgeschlagen. Der Juli 2011 war der niederschlagreichste Monat seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auf Standorten mit tiefgründigen Böden wurde so noch eine gute Kornausbildung erreicht. Zugute kam auch, dass hier die Pflanzen die Stickstoffgabe der Spätdüngung noch umsetzen konnten. Bei leichten, wasserdurchlässigen Böden kam der Regen zu spät und die Düngung wurde nicht oder nur in geringerem Maße aufgenommen. Hier war die Kornausbildung teils 10% - 50 % geringer. Roggen war deutlich stärker betroffen als Weizen und Dinkel.
Der Erntebeginn setzte in diesem Jahr früher ein. Wie bereits beschrieben haben heftige Regenfälle bundesweit, besonders dramatisch im Norden und Osten, die Ernte stocken lassen. Die Ernte wurde dadurch insgesamt erheblich erschwert und verzögert. Die Erntekosten stiegen an. Oft musste das Getreide mit 18 - 21 %, statt mit 14 - 15 % Feuchte gedroschen werden. Hohe Trocknungskosten sind die Folge.
Der Dauerregen hat den Getreidebeständen auf dem Feld sowohl in der Ertragsmenge als auch in der Qualität stark zugesetzt. Die Fallzahlen machen den Landwirten in den kritischen Regionen dieses Jahr zu schaffen. Zusätzlich sind in diesem Jahr die Produktionskosten, vor allem im Düngemittelbereich, stark angestiegen.
Der Norden und Osten war extrem von der Frühjahrstrockenheit wie auch von langen Regenperioden während der Ernte betroffen. Positiver stellte sich die Situation im Süden und Westen dar: Je weiter nach Süden, desto weniger die Niederschläge. Das Brotgetreide in Baden-Württemberg und Bayern weist insgesamt gute Qualitäten auf, jedoch mit einem Minderertrag zum Vorjahr. Die regionale Versorgung mit Brot-Dinkel, -Roggen und -Weizen ist gesichert, aber mit höheren Kosten für gute Qualitäten.
Die Preisfindung ist dieses Jahr wieder sehr differenziert. Mindererträge, geringere Qualitäten, verstärkt im Norden und Osten. Trockene Partien werden von den Landwirten selbst eingelagert, feuchte Partien werden zu den Mühlen gebracht. Eine Trocknung von 18 % auf 14 % Feuchtigkeit kostet den Müller etwa 17 € / t. Zusätzlich entstehen den Mühlen hohe Kosten durch das Separieren beim Einlagern. Die Getreideanbauer spekulieren sehr auf steigende Preise bei Qualitätsgetreide. Die Abgabebereitschaft der Landwirte ist trotz guter Verkaufspreise gering.
Die schwächere Weltwirtschaft mit dem Einbruch der Aktienmärkte, freigewordenes Kapital aus Öl Spekulationen, fehlende Angebote und Nachfragen aufgrund der Preisunsicherheit von Verkäufern und Käufern haben einen undurchsichtigen Markt geschaffen. Das Kapital fließt mal hierhin, mal dorthin. Die allgemeine Unsicherheit überlagert alles. Zur Zeit ist die Tendenz nach oben zu erkennen.
Beim Weizen gibt es zum Vorjahr einen Mengenrückgang von etwa sechs Prozent. Das langjährige Mittel wird noch deutlicher um 9,4 Prozent verfehlt (Durchschnitt 2005 bis 2010: 45,7 Millionen Tonnen). Noch schwächer fiel die Ernte beim Roggen aus, der zweiten Brotgetreideart. Mit 2,5 Millionen Tonnen wurden fast 15 Prozent weniger geerntet.
Für die EU-27 geht die Europäische Kommission von einer durchschnittlichen Getreideernte von 279 Millionen Tonnen aus. Einer weltweiten Produktionssteigerung steht ein wachsender Verbrauch entgegen.
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Juni 2011:
Neue Photovoltaik Anlage für mehr Nachhaltigkeit

- Installation der Anlage am 15.6.2011

- Am 17.6.2011 sind bereits alle Module installiert
Auf dem Dach des Logistikzentrums der SchapfenMühle wurde eine weitere Photovoltaik Anlage mit einer Gesamtleistung von 216 kWp errichtet.
Die Anlage steht auf einer Fläche von 4500 m² und umfasst 920 einzelne Solarmodule.
Daraus ergibt sich eine jährliche CO²-Einsparung in Höhe von ca. 130 Tonnen, was bei einer unterstellten Nutzungsdauer von 30 Jahren einer Gesamteinsparung von ca. 3000 Tonnen CO² entspricht.
Die erzeugte Energie wird zur Stromgewinnung genutzt und in das öffentliche Netz eingespeist.
Mit dieser zweiten Photovoltaikanlage auf dem SchapfenMühle Gelände möchten wir uns für mehr Nachhaltigkeit einsetzen und uns zukunftsweisend für eine bessere Umwelt engagieren.
Februar 2011:
GerstenWonne - Vielfältiger Genuss dank neuer Brotgerste
Schapfen GerstenWonne ... mein Herzstück wurde auf Basis einer neuen Brotgerste mit einzigartigen Eigenschaften entwickelt. Das Besondere an der Brotgerste ist ein erhöhter Beta-Glucangehalt, viel Amylopektin in der Stärke und eine roggenähnliche Backeigenschaft. Ebenso bilden die mühlenfrischen Gerste- und Dinkelprodukte eine wertbestimmende Grundlage. Backaktive Komponenten, Gersten- und Dinkelsauerteig sowie Ölsaaten und Honig sind weitere Zutaten. Die Vorzüge sind das gesundheitsorientiere und günstige Nährwertprofil. Das Brot schmeckt ausgewogen harmonisch, sehr saftig und wird ohne Weizenanteil hergestellt.
Februar 2011:
Ab 18.März 2011 erhalten Sie unser neustes Produkt Porridge Hafermahlzeit Apfel-Zimt in allen Filialen von Drogeriemarkt Müller….

Das SchapfenMühle Porridge stammt ursprünglich aus Schottland, wird aber auch in Großbritannien, Irland, in den USA und Australien gerne zum Frühstück gegessen. Die warme Hafermahlzeit gibt es in den 4 Geschmacksrichtungen Apfel-Zimt, Natur, Schoko und Waldbeere. Das Porridge muss nur noch mit heißem Wasser angerührt werden, ist leicht verdaulich, nahrhaft und schmeckt einfach lecker!
Januar 2011:
Goldene DLG Medaille für SchapfenMühle Haferflocken zart und kernig, Leinsamen geschrotet und…

Ulm – Ausgezeichneter Genuss: DLG prämiert Produkte der SchapfenMühle.
Das DLG Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft) hat die SchapfenMühle mit drei Gold- und einer Silber-Medaille ausgezeichnet. Gold haben die neuen Haferflocken zart & kernig im 500g Folienbeutel und die SchapfenMühle Leinsamen geschrotet erhalten. Leinsamen ganz wurden mit der Silbernen Medaille ausgezeichnet.
Die renommierten Auszeichnungen stehen für überzeugende Qualität und hohen Genusswert. Experten bewerten die Erzeugnis-Qualität in umfassenden Sensorik-Tests und Laboruntersuchungen. „DLG-prämierte Erzeugnisse stellen Spitzenprodukte in ihren Produktbereichen dar“, unterstreicht Dr. Thomas Schmidt vom DLG-Testzentrum Lebensmittel, den hohen Stellenwert der DLG-Auszeichnung. „Denn die jährlich vom DLG-Testzentrum durchgeführte Qualitätsprüfung zählen dank ihrer Fach- und Methodenkompetenz zu den strengsten Tests weltweit. Aktuelle und wissenschaftlich abgesicherte Prüfmethoden sowie produktspezifische Qualitätsstandards garantieren die hohe Aussagekraft der Ergebnisse.“




