Hafer


Der Hafer war lange Zeit die Hauptnahrung der Landbevölkerung, ehe er von der Kartoffel abgelöst wurde. Brot mit Haferzusatz schmeckt fad und zerfällt rasch, da er keine Klebereigenschaften aufweist. Dafür ist er reich an Fetten und steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Hafer verbreitete sich zunächst unerwünscht in Weizen- und Gerstennfeldern; bei den Römern galt er sogar noch als Unkraut, wie etwa heute noch der Flughafer. Aus ihm sind vermutlich vor rund 5000 Jahren die Kulturformen des Hafers gezüchtet worden.

Hafer dient nicht nur als Vieh- und Pferdefutter sondern und vor allem auch der Ernährung des Menschen. Im Vergleich zu anderen Getreidearten enthalten die Haferkörner viel Eiweiß (12 %), Fett (5 %), Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Aus gerösteten Körnern werden Haferflocken und Hafergrütze hergestellt, welche besonders viel Vitamin B1 liefern.

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