Roggen


Roggen ist ein ausgesprochenes Brotgetreide und sehr pflegeleicht. Seit etwa 6000 v. Chr. wird er im Vorderen Orient angebaut. Seine Ähren sind sehr körnerreich. Roggen hat keinen Klebergehalt, daher verläuft die Gärung über den Sauerteig. Er gibt dem Brot eine dunkle Farbe und hält es lange frisch.
Roggen ist die wahrscheinlich jüngste Getreideart, denn er wird erst seit etwa 2500 Jahren genutzt. Er ist recht anspruchslos, zeichnet sich durch gute Kälteresistenz aus und wächst auch auf sandigen Böden noch gut. Weltweit spielt sein Anbau keine allzu große Rolle. Die Kleber genannten Proteine, die den Weizen so besonders backfähig machen, fehlen dem Roggen. Roggenbrot (zum Beispiel Schwarzbrot und Pumpernickel) ist daher dichter und dunkler als Weizenbrot.

Früher wurde Roggen (ebenso wie Weizen und Gerste) gelegentlich vom giftigen Mutterkornpilz befallen. Heute werden das Saatgut und das Mehl sorgfältig überwacht, aber im Mittelalter hat damit verseuchtes Roggenmehl viele Todesfälle verursacht. Heute wird der Pilz auf bestimmten Roggenfeldern gezielt angebaut, weil die Pharmaindustrie aus ihm wichtige Medikamente gewinnt. 

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Roggenmehl Type 997, 1kg
Roggen Vollkornmehl, 1kg
BackMax Frankenbrot

 

 

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